Politik

Der Thurgauer Gewerbeverband ist überall dort politisch tätig, wo es darum geht, die Interessen des Gewerbes zu vertreten. Folgend finden Sie die Positionen des TGV mit den wichtigsten Dossiers.



Arbeitsmarkt

Arbeitsmarkt

​30. Juli 2017 - Die Zahl der stellensuchenden Personen sinkt zwar seit dem letzten Februar kontinuierlich, ist aber im Vergleich zu den Jahren 2010 bis 2014 noch immer hoch. Während die Anzahl der stellensuchenden Männer gegenüber dem Vorjahr um 155 Personen abgenommen hat, ist diejenige der Frauen um 122 Personen gestiegen. Die Quote von 3,8 Prozent blieb im gleichen Zeitraum unverändert.... weiterlesen

Die Thurgauer Wirtschaft mit ihrem hohen Anteil an gewerblichen und industriellen Unternehmen ist darauf angewiesen, dass weitere Regulierungen des Arbeitsmarktes konsequent bekämpft werden. Nur so können wir unsere Arbeitsplätze erhalten.

Aktuelles

30. Juli 2017 - Die Zahl der stellensuchenden Personen sinkt zwar seit dem letzten Februar kontinuierlich, ist aber im Vergleich zu den Jahren 2010 bis 2014 noch immer hoch. Während die Anzahl der stellensuchenden Männer gegenüber dem Vorjahr um 155 Personen abgenommen hat, ist diejenige der Frauen um 122 Personen gestiegen. Die Quote von 3,8 Prozent blieb im gleichen Zeitraum unverändert.

Gegenüber Juli 2016 stark reduziert hat sich auch die Anzahl der arbeitslos gemeldeten Personen. Sie sank von 3405 auf 3126 Personen (-279). Auch hier zeigt sich – ähnlich wie bei den Stellensuchenden – dass die Anzahl der arbeitslosen Männer weit stärker zurückgegangen ist (-223) als diejenige der Frauen (-56). Betrachtet man die Zahlen im gleichen Zeitraum nach Alter der arbeitslosen Personen, so gab es den deutlichsten Rückgang bei den 25- bis 49-Jährigen (-215). Auch in der Altersklasse der über 50-Jährigen ging die Anzahl der arbeitslosen Personen deutlich zurück (-77).

30. Juni 2017 - Erneut kann in der Arbeitsmarktstatistik des Kantons Thurgau ein erfreulicher Rückgang verzeichnet werden. Im Juni sank die Anzahl der arbeitslosen Personen auf 3090 (-172) – die Arbeitslosenquote reduzierte sich auf 2,1 Prozent. Ebenfalls zurückgegangen ist die Anzahl der Stellensuchenden. Sie betrug am Stichtag 30. Juni 2017 5798 Personen (-141), was einer Quote von 3,9 Prozent entspricht.

Sucht man in der Arbeitsmarktstatistik des Kantons Thurgau eine ähnlich geringe Anzahl arbeitslos gemeldete Personen wie im Juni 2017, muss man weit zurückblättern. Letztmals wurden im September 2012 weniger als 3100 arbeitslose Personen registriert. Auch die aktuelle Arbeitslosenquote von 2,1 Prozent gab es seit Oktober 2014 nicht mehr.

31.05.2017 - Im Mai 2017 hat die Anzahl der arbeitslosen Personen im Kanton Thurgau erneut abgenommen. Im Berichtsmonat waren 3262 Personen als arbeitslos gemeldet – 160 Personen weniger als im April. Etwas weniger reduziert hat sich die Anzahl der Stellensuchenden. Sie sank im Mai um 74 auf 5939 Personen.
Am Stichtag, 31. Mai 2017, waren im Thurgau 3262 Personen arbeitslos (-160). Ihre Quote sank um 0,1 auf 2,2 Prozent. Seit dem Höchststand im Februar 2016 hat sich die Anzahl der arbeitslosen Personen um 1153 Personen reduziert – jene der Stellensuchenden um 713 Personen. Die aktuelle Arbeitsmarktstatistik finden Sie hier: Arbeitsmarktstatistik Mai 2017.pdf

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Berufsbildung

Berufsbildung

30.06.2016 - Der Thurgauer Gewerbeverband nimmt grundsätzlich positiv zum Lehrplan Volksschule Thurgau Stellung. Die Vernehmlassungsfassung entspricht in weiten Teilen der Forderung der KMU-Wirtschaft, den Fokus auf die Kompetenzen zu legen, die im künftigen Berufsleben eine wichtige Rolle spielen. Zur Umsetzung des Französisch-Unterrichts äussert sich der Verband kritisch. Die Verlagerung des Französisch-Unterrichts auf die Sekundarschulstufe führt zwangsläufig zu einer sehr hohen Anzahl von Französischlektionen in gedrängter Form. Gemäss Vernehmlassungsunterlagen können zudem schwächere Schüler Französisch in der 2. Sekundarklasse nicht mehr abwählen. Frustrationen und Schulunlust bei den Jugendlichen sind dadurch vorprogrammiert. Eine Rückkehr zum Frühfranzösisch ist nicht im Sinne des Gewerbes. Hingegen ist die simple Verlagerung der Stundenanzahl auf die Sekundarschulstufe kaum der Königsweg. Der Verband begrüsst die zusätzliche Deutschlektion in der 3. Sekundarklasse. Die Stärkung des Bildungs- und Berufswahlprozesses wird ebenfalls unterstützt. Das Beurteilungstool mit den Kompetenzprofilen muss als Minimum mit unseren Nachbarkantonen kompatibel sein.... weiterlesen

Das duale Bildungssystem der Schweiz ist ein Erfolgsmodell. Dank dem Berufsbildungssystem ist die Schweiz seit Jahren Innovations-Weltmeister und die Jugendarbeitslosigkeit europaweit am tiefsten. Im Kanton Thurgau beginnen jedes Jahr über 2'000 Jugendliche, und damit über 80% der Schulabgänger, eine Berufslehre. Damit auch in Zukunft die Thurgauer KMU über einen ausreichenden und gut ausgebildeten Berufsnachwuchs verfügen, setzen wir uns für eine starke Berufsbildung im Kanton Thurgau ein.

Aktuelles

30.06.2016 - Der Thurgauer Gewerbeverband nimmt grundsätzlich positiv zum Lehrplan Volksschule Thurgau Stellung. Die Vernehmlassungsfassung entspricht in weiten Teilen der Forderung der KMU-Wirtschaft, den Fokus auf die Kompetenzen zu legen, die im künftigen Berufsleben eine wichtige Rolle spielen. Zur Umsetzung des Französisch-Unterrichts äussert sich der Verband kritisch. Die Verlagerung des Französisch-Unterrichts auf die Sekundarschulstufe führt zwangsläufig zu einer sehr hohen Anzahl von Französischlektionen in gedrängter Form. Gemäss Vernehmlassungsunterlagen können zudem schwächere Schüler Französisch in der 2. Sekundarklasse nicht mehr abwählen. Frustrationen und Schulunlust bei den Jugendlichen sind dadurch vorprogrammiert. Eine Rückkehr zum Frühfranzösisch ist nicht im Sinne des Gewerbes. Hingegen ist die simple Verlagerung der Stundenanzahl auf die Sekundarschulstufe kaum der Königsweg. Der Verband begrüsst die zusätzliche Deutschlektion in der 3. Sekundarklasse. Die Stärkung des Bildungs- und Berufswahlprozesses wird ebenfalls unterstützt. Das Beurteilungstool mit den Kompetenzprofilen muss als Minimum mit unseren Nachbarkantonen kompatibel sein.

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    Energie, Umwelt und Mobilität

    Energie, Umwelt und Mobilität

    11.10.2016 - Der Kantonalvorstand hat an seiner letzten Sitzung die Nein-Parole zur Atomausstiegsinitiative beschlossen. Die Initiative verbietet den Bau neuer Kernkraftwerke, diese Forderung ist auch in der Energiestrategie des Parlamentes enthalten. Die Vorlage der Grünen will aber zudem den raschen Ausstieg aus den bestehenden Kernkraftwerken... weiterlesen

    Die Wirtschaft ist auf eine zuverlässige und günstige Energieversorgung angewiesen. Als Gewerbeverband wissen wir, dass lokal nachhaltiger und umweltfreundlicher ist als global. Mobilität und freie Wahl der Verkehrsmittel sind im Thurgau zentral. Der Thurgau braucht ein leistungsfähiges Strassennetz mit BTS und OLS.

    Aktuelles

      11.10.2016 - Der Kantonalvorstand hat an seiner letzten Sitzung die Nein-Parole zur Atomausstiegsinitiative beschlossen. Die Initiative verbietet den Bau neuer Kernkraftwerke, diese Forderung ist auch in der Energiestrategie des Parlamentes enthalten. Die Vorlage der Grünen will aber zudem den raschen Ausstieg aus den bestehenden Kernkraftwerken. Drei Werke, nämlich Mühleberg, Beznau 1 und Beznau 2 müssten bereits nächstes Jahr stillgelegt werden, Gösgen und Leibstadt in 12 Jahren. Dies wäre finanziell und technisch ein immenser, kaum zu bewältigender Kraftakt. Zudem ist völlig unklar, wie der dadurch fehlende Strom ersetzt werden soll. Die Kernkraftwerke liefern die für die Stabilität unserer Stromversorgung enorm wichtige Bandenergie. Ein überstürzter Ausstieg ist abzulehnen. Im Thurgau kämpft ein überparteiliches Komitee gegen diese extreme Vorlage. Wir empfehlen, dem Komitee beizutreten. Hier können Sie sich anmelden Beitritt Nein-Komitee

      20.07.2016 - Der Thurgauer Gewerbeverband hat sich entschieden gegen eine kantonale Investitionsförderabgabe auf Strom gewehrt. Der Einsatz hat sich gelohnt. Dieses Jahr wurde das entsprechende Gesetz im kantonalen Parlament ohne diese Abgabe beschlossen.

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      Finanzen, Steuern und Abgaben

      Finanzen, Steuern und Abgaben

      15.09.2016 - Der Thurgauer Gewerbeverband begrüsst grundsätzlich die geplante kantonale Umsetzung der Unternehmenssteuerreform III. Die Reform ist zwingend und für den Unternehmensstandort Schweiz von zentraler Bedeutung...... weiterlesen

      Aktuelles

      Gewerbe beobachtet Umsetzung USR III genau

      15.09.2016 - Der Thurgauer Gewerbeverband begrüsst grundsätzlich die geplante kantonale Umsetzung der Unternehmenssteuerreform III. Die Reform ist zwingend und für den Unternehmensstandort Schweiz von zentraler Bedeutung. Beim Vorschlag der Thurgauer Regierung bewegen sich die Steuersätze in die richtige Richtung. Kritisch wird vom Gewerbe die Erhöhung der Kinderzulagen beurteilt. Die Wirtschaft im Thurgau besteht aus vielen Produktionsbetrieben mit tausenden von wertschöpfenden Arbeitsplätzen. Diese werden mit der geplanten Erhöhung, welche rein durch die Arbeitgeber zu finanzieren ist, erneut verteuert. Der Kanton hat den Nachweis noch zu erbringen, dass diejenigen Unternehmen, die mit neuen Zulagen belastet werden, auch tatsächlich durch die tieferen Steuersätze entlastet werden. Es darf nicht sein, dass nicht gewerbliche Betriebe profitieren würden, während kleine und mittlere Produktionsbetriebe die Zeche zu zahlen hätten. Der Thurgauer Gewerbeverband wird den Vorschlag der Thurgauer Regierung ganz besonders unter diesem Aspekt genau prüfen.


      Tiefe Steuern, massvolle Abgaben und Gebühren und ein ausgeglichener Staatshaushalt sind eine wichtige Voraussetzung, dass sich unsere KMU-Betriebe entwickeln können. Der Thurgauer Gewerbeverband kämpft für diese wesentlichen Rahmenbedingungen.

      31.08.2015 - Gemeinsam mit den Gewerbeverbänden St. Gallen, Schaffhausen, Graubünden und Zürich hat der Thurgauer Gewerbeverband ein Positionspapier mit Massnahmen zur Entlastung der KMU-Wirtschaft erstellt. Publiziert wurden die Forderungen im Nachgang zum schwerwiegenden Entscheid zur Aufhebung des Mindestkurses. Die Massnahmen sind nach wie vor aktuell, wobei sich die Politik schwer tut in der Umsetzung.

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      Wirtschaft

      Wirtschaft

      28.04.2017 - Für die kommende Sondersession des eidgenössischen Parlamentes ist ein Geschäft traktandiert, welches für den Detailhandel und insbesondere für die KMU in der Region Kreuzlingen von Bedeutung ist. Mit der von Nationalrat Markus Hausammann eingereichten Motion soll geprüft werden, ob die schweizerische Mehrwertsteuer-Freigrenze von heute 300 Franken dem durchschnittlichen Mindesteinkaufsbetrag für die Mehrwertsteuerrückerstattung der Nachbarländer angepasst werden soll. ... weiterlesen

      Aktuelles

      Medienmitteilung - Massnahmen gegen überbordenden Einkaufstourismus

      28.04.2017 - Für die kommende Sondersession des eidgenössischen Parlamentes ist ein Geschäft traktandiert, welches für den Detailhandel und insbesondere für die KMU in der Region Kreuzlingen von Bedeutung ist. Mit der von Nationalrat Markus Hausammann eingereichten Motion soll geprüft werden, ob die schweizerische Mehrwertsteuer-Freigrenze von heute 300 Franken dem durchschnittlichen Mindesteinkaufsbetrag für die Mehrwertsteuerrückerstattung der Nachbarländer angepasst werden soll. Mit dieser massvollen Reduktion erhofft sich der Motionär eine dämpfende Wirkung auf den Einkaufstourismus. Die Motion ist aufgrund eines Anliegens von TGshop Fachgeschäfte Thurgau und in Absprache mit dem TGshop erarbeitet worden. Der Thurgauer Gewerbeverband unterstützt das Anliegen des Motionärs grundsätzlich. Der nach wie vor starke Franken setzt den Geschäften entlang der Grenze zu. Auch wenn die Thurgauer Betriebe robust und innovativ sind, und alles daran setzen, um die Arbeits- und Ausbildungsplätze erhalten zu können, sind die negativen Folgen des enormen Geldabflusses ins nahe Ausland spürbar. Der Thurgauer Gewerbeverband hofft deshalb, dass sich die Bundespolitik in der Debatte um die eingereichte Motion des Thurgauer Nationalrates vertieft mit der aktuellen Situation auseinandersetzt und alle Massnahmen prüft und in die Wege leitet, um den zu hohen Druck auf die Unternehmen und ihre Arbeitsplätze in den Grenzregionen in der ganzen Schweiz zu mildern.

      Knapp 270'000 Einwohnerinnen und Einwohner

      06.03.2017 - Die Thurgauer Wohnbevölkerung ist im Jahr 2016 weiter gewachsen. Die Zunahme fiel mit 1,2 % etwas moderater aus als in den Vorjahren. Langsamer wächst vor allem die ausländische Wohnbevölkerung. Die demografische Alterung schreitet voran. Weiteres finden sie unter: Statistik Thurgau März

      Die Stimmung in der Thurgauer Industrie bessert sich zaghaft

      16.02.2017 - Die Thurgauer Industriekonjunktur nimmt zögerlich etwas Fahrt auf. Im Thurgauer Baugewerbe ist die Geschäftslage nach wie vor gut, gewisse Abflachungstendenzen sind allerdings sichtbar. Die Detailhändler berichten von einer knapp befriedigenden Situation. Weiteres finden sie unter: Thurgauer Wirtschaftsbarometer Februar 2017

      Dienstleistungserbringung von Thurgauer Unternehmern in Deutschland

      08.11.2016 - Was ist zu beachten, wenn Thurgauer Unternehmen in Deutschland tätig sein wollen? Am Gewerbeforum vom 8. November bekam man dazu wichtige und konkrete Informationen. Die Folien der beiden Referenten der deutschen Handwerkskammer, Joachim Kunz und Sonja Zeiger-Heizmann finden Sie unten.
      Zulassungsvoraussetzungen für Dienstleistungen in Deutschland.pptx
      Entsendung von Mitarbeitern nach Deutschland.pptx


      Weitere wichtige Links:

      Handwerksrecht
      Gewerbeanmeldung
      Arbeits- und Aufenthaltsgenehmigung
      Sozialversicherungsrecht
      Mindestlohn- und Meldungen bei Entsendung nach dem MiLo
      Zoll Deutschland
      Arbeitnehmerentsendegesetz
      Steuerliche Meldepflichten


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        Raumentwicklung

        Raumentwicklung

        27.09.2016 - Der Thurgauer Gewerbeverband (TGV) äussert sich kritisch zur Teilrevision des kantonalen Richtplanes. Er verlangt die vollständige Überarbeitung der Kapitel „Raumkonzept“ und „Siedlung“. Die Wirtschaft, das lokale Gewerbe und damit viele örtliche Arbeitsplätze werden mit zahlreichen einschneidenden neuen Bestimmungen stark eingeschränkt. Es ist sehr wohl möglich, die Landschaft zu schützen und den Menschen und Unternehmen innerhalb des Siedlungsgebietes trotzdem maximalen Handlungsspielraum zu geben. Dieses Ziel verfehlt der revidierte Richtplan jedoch vollständig, wenn in diesem an sich strategischen Planungsinstrument den Unternehmen konkrete Flächenvorgaben und weitere detaillierte Bestimmungen vorgegeben werden. Dieser Detaillierungsgrad ist schädlich und führt zu noch mehr Bürokratie....... weiterlesen

        Der ländliche Charakter unseres Kantons ist auch ein Standortvorteil. Massvolle Entwicklungen gerade zugunsten von Arbeitsplätzen müssen jedoch möglich sein. Der nach wie vor vorhandene Ermessensspielraum ist durch die Behörden konsequent zugunsten leistungsfähiger, innovativer Arbeitsplätze auszuschöpfen.

        Aktuelles

        27.09.2016 - Der Thurgauer Gewerbeverband (TGV) äussert sich kritisch zur Teilrevision des kantonalen Richtplanes. Er verlangt die vollständige Überarbeitung der Kapitel „Raumkonzept“ und „Siedlung“. Die Wirtschaft, das lokale Gewerbe und damit viele örtliche Arbeitsplätze werden mit zahlreichen einschneidenden neuen Bestimmungen stark eingeschränkt. Es ist sehr wohl möglich, die Landschaft zu schützen und den Menschen und Unternehmen innerhalb des Siedlungsgebietes trotzdem maximalen Handlungsspielraum zu geben. Dieses Ziel verfehlt der revidierte Richtplan jedoch vollständig, wenn in diesem an sich strategischen Planungsinstrument den Unternehmen konkrete Flächenvorgaben und weitere detaillierte Bestimmungen vorgegeben werden. Dieser Detaillierungsgrad ist schädlich und führt zu noch mehr Bürokratie. Nicht „thurgaugerecht“ beurteilt das Gewerbe auch die starke Tendenz, Kompetenzen und Entscheide von den Gemeinden weg zum Kanton und zur Verwaltung zu transferieren. Gerade für lokal tätige Unternehmen ist es wichtig, schnell, kurz und effizient mit den Behörden zusammenarbeiten zu können. Dies ist in aller Regel auf Stufe Gemeinde am besten möglich. Das Thurgauer Gewerbe erwartet einen Richtplan, der das bundesgesetzlich Notwendige regelt, auf alle zusätzlichen Einschränkungen verzichtet und dem wichtigen Grundsatz der Subsidiarität nachlebt.

        28.03.2016 - Grundsätzlich begrüssen die IHK Thurgau und der Thurgauer Gewerbeverband die Teilrevision des kantonalen Richtplans. Eine sorgfältige und ressourcenschonende Nutzung der Landreserven ist zukunftsweisend und wichtig. Die weitere Zersiedelung der Landschaft soll gestoppt werden.

        Vernehmlassung kantonaler Richtplan: http://www.raumentwicklung.tg.ch/xml_9/internet/de...

        Die ausführliche Stellungnahme von TGV und IHK finden Sie hier.

        15.01.2016 - Zur Revision des kantonalen Planungs- und Baugesetzes äussern sich die Wirtschaftsverbände TGV und IHK in einer gemeinsamen Stellungnahme kritisch. Sie lehnen insbesondere den massiven Eingriff in das Eigentum durch ein gesetzliches Kaufsrecht durch die öffentliche Hand entschieden ab.

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        und was sonst noch wichtig ist...

        und was sonst noch wichtig ist...

        Eine Stellungnahme der Bereichsleiterin Politik im Hinblick auf die Abstimmung vom 25. September 2016 zur Initiative „grüne Wirtschaft“:... weiterlesen

          Wie lange noch?

          Ich leide seit längerem an einer Allergie. Sie scheint nicht heilbar zu sein, auch wenn ich mich mit aller Kraft dagegen wehre. Den medizinischen Fachbegriff kenne ich nicht, ich würde sie populär-wissenschaftlich „Allergie moralis apostolus“ nennen. Phasenweise leide ich ziemlich darunter. Immer mehr dringen moralische Vorschriften und Gebote in mein privates Leben ein. Immer mehr Weltverbesserer wollen mir sagen, wie ich zu leben habe, was ich essen, wieviel ich trinken darf. Fleisch ist schlecht, Wurst ist ganz schlecht, Wurst vom Grill ist tödlich. Zucker ist mies, Süssgetränke sind ganz mies und wer nicht 5 Mal täglich (!) eine Frucht oder Gemüse isst, lebt sehr gefährlich. 5 x täglich! Ja „gopf“, was glauben die denn! Ich habe auch noch anderes zu tun, als fünf Mal täglich zu essen. Ein benzingetriebenes Auto oder gar einen Sportwagen zu haben, ist hochgradig unmoralisch. Als Stromkonsumentin bin ich in den Augen der „Energiewender“ unmündig und urteilsunfähig, wenn ich nicht die Sorte Strom beziehe, die sie als moralisch einwandfrei bezeichnen. Und in einem Einfamilienhaus zu wohnen, ist nun wirklich raumplanerisch das Unmoralischste überhaupt. So werde ich von morgens früh bis abends spät in voller Lautstärke von staatlichen Stellen, gutmeinenden Politikern und anderen Moralaposteln beschallt. Dabei geht vergessen: Mit jeder Vorschrift, die aus „Vernunftgründen“ eingeführt wird, wird jedes Mal ein Stück Eigenverantwortung, Selbstbestimmung und Freiheit derjenigen Menschen beschnitten, die auch ohne Gesetz vernünftig leben.

          Ich selbst lebe vernünftig, heize seit Jahren auch mit Holz, fahre lange Strecken mit dem Zug, fliege nur alle fünf Jahre in die Ferien, betreibe Sport, ernähre mich gesund, mit Fleisch, geniesse den Wein zum Essen, rauche nicht, mag jedem seine Zigarre und seinen Whiskey von Herzen gönnen. Und gerade deshalb, weil ich ein vernünftiger Mensch bin, finde ich diese zunehmende Bevormundung in meinem Alltag unerträglich. Die Frage, die ich mir stelle: Wie lange noch? Wie lange lassen wir Vernünftigen, die wir doch in der Mehrheit sind, uns das noch gefallen. Ja, wie lange noch?

          Dass es bereits beim nächsten eidgenössischen Urnengang vom 25. September, wenn es um die Initiative „Grüne Wirtschaft“ geht, einen Aufstand der Vernünftigen braucht, ist eindeutig. Die Initiative atmet genau diesen Geist der gutmeinenden Weltverbesserer und Moralapostel. Nicht nur, aber auch deswegen lehne ich sie ab.

          Brigitte Kaufmann, Kantonsrätin, Bereichsleiterin Politik

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