Pressekonferenz Thurgauer Geschenkkarte

Rechtzeitig zum Weihnachtsgeschäft ist die Thurgauer Geschenkkarte lanciert.
Ueber 110 Fachgeschäfte haben anfang November die neue Thurgauer Geschenkkarte als elektronisches Zahlungsmittel eingeführt. Das Interesse von Firmen und Gemeinden ist erfreulich.
Während eines guten Jahres hat TGshop, der Verband der Fachgeschäfte Thurgau, die Einführung der Geschenkkarte vorbereitet. Es handle sich um ein ambitöses Projekt mit schweizerischem Pioniercharakter, rief TGshop-Präsident Matthias Hotz an einer Medienkonferenz in Frauenfeld in Erinnerung. Ueber 110 Einzelhandelsfachgeschäfte hätten sich bisher für die Karte entschieden. Damit werde sie fast flächendeckend im ganzen Kanton angeboten.
Mehrumsätze erzielen
Die elektronische Geschenkkarte kommt im Kreditkartenformat daher und ist im Gegensatz zu früheren Geschenkkarten flexibel einsetzbar. Laut Elisabeth Steiner, Präsidentin der TGshop-Sektion Frauenfeld und Inhaberin eines Frauenfelder Fachgeschäfts, können auf bestehenden ec-Terminals beliebige Beträge von zehn bis zu 1000 Franken aufgeladen und abgebucht werden. Anfang November, also rechtzeitig zum Weihnachtsgeschäft, konnte die Geschenkkarte eingeführt werden. Einige Unternehmen und Gemeinden hätten vorher schon Interesse bekundet und Zusagen gemacht. Hotz schätzt den Umfang auf zwischen 50‘000 und 100‘000 Franken. Dieses Volumen werde grösstenteils zu Mehrumsätzen in den Fachgeschäften führen.
Motivationsschub
Entscheidend sei der Wille des Einzelfachhandels, trotz seiner Heterogenität gemeinsame Aktivitäten zu entwickeln, meint Hotz. Projekte wie die Thurgauer Geschenkkarte würden der Branche sicher einen Motivationsschub bringen. Auch neue Mitglieder seien aufgrund der Geschenkkarte zum TGshop hinzugestossen. Das Kreditkartenformat entspreche den Bedürfnissen heutiger Konsumenten, und Beschenkte, auch jüngere Leute, könnten über die Geschenkkarte wieder den Zugang zu den Thurgauer Detaillisten finden, ergänzte Simon Wolfer, Mitglied der Projektgruppe.
Bild: von links
Setzen grosse Hoffnungen auf die neue Thurgauer Geschenkkarte: Elisabeth Steiner, Matthias Hotz und Simon Wolfer.
(Bild und Text: Martin Sinzig)


